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Natursüße Weine

Prinzip:

  • Süßweine und likörartige Weine sind natursüße Weine, das heißt, dass die Traube überreif gelesen wird. Diese Trauben haben daher durch die Sonneneinwirkung und eventuell vorhandene „Edelfäule“ (Grauschimmel) einen sehr hohen Zuckergehalt.

1 Pressen

Bei diesem Vorgang wird der Saft der Trauben von der Schale und vom Fruchtfleisch getrennt, um seinen fruchtigen Charakter zu erhalten.

2 Entschleimen

Das Entschleimen geht der Gärung voraus und ermöglicht das Absetzen der gröbsten Feststoffe am Boden des Gärbehälters. Dieser natürliche Vorgang lässt sich durch Kälte oder die Hinzugabe von Enzymen beschleunigen.

3 Alkoholische Gärung

In Gegenwart von Sauerstoff beginnt der Most eine alkoholische Gärung. Die Umsetzung des Zuckers in Alkohol und die Freisetzung der Aromen unter der Einwirkung der Hefen geschieht langsamer als bei den Rotweinen. Die Gärung muss bei kontrollierten Temperaturen (18°C) durchgeführt werden, um die subtilen Aromen über die Dauer freizusetzen. Wenn der stark zuckerhaltige Most einen Alkoholgrad von 14 bis 14,5 Vol.-% erreicht, sterben die Hefen und die Gärung kommt von selbst zum Erliegen.

4 Ausbau

Der Ausbau ist eine wichtige Phase, bei der sich bestimmte Bestandteile des Weines miteinander verbinden und einen reichhaltigeren, angenehmer zu trinkenden Wein ergeben, der auch in bestimmten Fällen besser lagerfähig ist.

Die natursüßen Weine können auch anhand ihres Zuckergehalts unterschieden werden. Sie werden bei einem Zuckergehalt bis zu 40 Gramm pro Liter als „Süßweine“ und ab 40 Gramm Zucker pro Liter Wein als „likörartige Weine“ bezeichnet.

5 Flaschenabfüllung

Am Ende des Ausbaus wird der Wein unter sehr strengen hygienischen Bedingungen nach einer eventuellen Filtration in Flaschen abgefüllt.

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