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Fleischgerichte

Lamm

Interbev / Laurent Rouvrais

Lammfleisch ist in vielerlei Texturen ein Leckerbissen, sei es gebraten, gegrillt oder nach längerer Garzeit zart schmelzend. Dieses Fleisch mit seinem sehr charakteristischen Geschmack zeigt im Mund eine sowohl zarte als auch faserige Konsistenz. Um es zu genießen, ist ein Rotwein mit ziemlich ausgeprägter Struktur, der sowohl Intensität als auch aromatischen Nachhall bietet, sicherlich die beste Wahl.

 

Rindfleisch vom Grill

Interbev / Jean-François Mallet

Dieses sehr schmackhafte Fleisch setzt im Mund kräftige nachklingende Aromen frei, die dazu neigen, die anderen Geschmacksnoten zu beherrschen. Man wählt deshalb möglichst einen Wein mit einem guten Abgang, vorzugsweise geschmeidig, aromatisch und nicht zu sehr strukturiert, um die Härte der Fasern nicht zu betonen.

 

Rindfleisch mit Soße

Interbev / Jean-François Mallet

Lang gegartes Rindfleisch wie beim Ragoutklassiker „Bœuf Bourguignon“ nimmt unzählige Geschmacksnoten an, ist zart und weich am Gaumen. Die Harmonie ist daher in der aromatischen Kraft und im Gleichgewicht der Konsistenzen zu suchen. Man wählt hier einen gut strukturierten fleischigen Rotwein, dessen Intensität mit dem betreffenden Gericht mithalten kann.

 

Wildbret

 

Haar- oder Federwild zeichnet sich durch starken moschusartigen Geschmack aus. Traditionell wird Wildfleisch ziemlich lang gebraten oder geschmort und dadurch mit karamellartigen Geschmacksnoten angereichert. Angesichts dieser Aromenmischung ist ein vollmundiger, sehr aromatischer Rotwein einzuplanen. Um das häufig feste Fleisch zu kompensieren, wählt man vorzugsweise einen im Mund eher runden Wein.

 

 

Roher Schinken, Wurstaufschnitt, Streichwurst



Gewürze, Kräuter und schmackhaftes Schweinefleisch bilden eine geschmackvolle Vorspeise, die trefflich zu Rotwein passt. Die Weine müssen jedoch sorgfältig ausgesucht werden: sind sie zu fruchtig, verblassen sie hinter dem Fleisch und seinen Beilagen. Sind sie zu strukturiert, erzeugen sie ein hartes Gefühl im Kontakt mit der Wurst. Kräftige Rotweine sowie einige kräftige aromatische Roséweine geben daher eine perfekte Figur ab.

 

 

Schweinefleisch vom Grill



Aufgrund seiner leicht fetten und weichen Textur eignet sich Schweinefleisch gut zum Grillen. Durch das Grillen entstehen allerdings auch angebrannte Geschmacksnoten, die bei der Auswahl des Weins berücksichtigt werden müssen. Man entscheidet sich daher als Begleiter für das weiche Fleisch für einen strukturierten Rotwein, der aromatisch genug sein soll, um die durch das Garen entstehenden kräftigen Geschmacksnoten zu stützen.

 

 

Schweinefleisch mit Soße



Lang gegartes Schweinefleisch zerfasert mühelos auf der Zunge und setzt zarte, fast zuckersüße Aromen frei. Da das Fleisch eine sehr weiche Konsistenz hat, wird diese mit einem gut strukturierten Rotwein ausgeglichen, dessen Aroma jedoch ziemlich intensiv sein muss, um mit diesem geschmackvollen Gericht gleichzuziehen.

 

Kalbfleisch

Interbev / Laurent Rouvrais

Die Auswahl des Weins geschieht hier je nach Garverfahren. Wird das Kalbfleisch „trocken“, zum Beispiel mit Gemüsebeilage zubereitet, unterstützt man den feinen Geschmack mit einem leichten Rotwein mit feinen Tanninen, die so zart sind wie das Fleisch. Wird es hingegen mit Soße serviert, unterstreicht man eher die Sämigkeit des Gerichts mit einem trockenen, zarten und ziemlich aromatischen Weißwein, um einen runden Gesamteindruck zu erzielen.

 

Geflügel



Ebenso wie beim Kalbfleisch wird beim Geflügel die Weinauswahl durch die Zubereitungsart vorgegeben. Bei gebratenem Geflügel zieht man eher einen feinen, zarten Rotwein mit halbintensiven Aromen vor, der perfekt zur weichen Fleischtextur passt. Wird es mit Sahnesoße gegart, situiert man sich in einem milderen Spektrum. Man wählt daher einen trockenen Weißwein, der kräftig genug ist, um die Soße gut auszugleichen. Ein öliger oder leicht süßer Wein würde die Kombination schwer oder sogar süßlich machen.

 

Foie gras

 

Aufgrund seiner feinen schmelzenden Textur und seines süßlichen Geschmacks bietet sich recht selbstverständlich ein süßer Weißwein oder eine Spätlese an. Da hingegen Foie gras häufig zum Aperitif oder als Vorspeise verzehrt wird, können sich diese Weine als etwas zu massiv erweisen, um damit das Essen zu beginnen. Sofern also der Foie gras nicht - wie manchmal üblich - vor der Nachspeise gegessen wird, ist es besser, ihn mit komplexen milden Rotweinen mit leichten Holznoten zu kombinieren.

 

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