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Starker Partner gesucht: Welcher Wein zu Käse passt

18.04.2016
Käse und Wein

In Frankreich ist sie obligatorisch, in Deutschland findet sie immer mehr Anhänger: die Käseplatte zum Abschluss eines jeden Mahls. Und Wein und Käse gehören natürlich zusammen. Aber stimmt das Klischee, dass zu Käse immer ein Roter gereicht werden sollte? Im Gegenteil! Zu vielen Käsesorten sind Weißweine die passenderen Partner.

So entfaltet weicher, fülliger Käse wie Camembert seinen Geschmack am besten in Verbindung mit einem intensiv-aromatischen Weißwein, etwa ein Montravel aus dem Bergerac.

Eher subtil-fruchtige Weißweine sind dagegen die richtige Wahl zu cremigerem Weichkäse wie Munster.

Bei Hartkäse kommt es auf den Reifegrad an – junger Käse erfreut sich an der Begleitung eines runden Weißweins (z. B. Petit Chablis aus der Bourgogne), wohingegen gereifter Käse nach einem fruchtigen Rotwein, etwa aus dem Beaujolais, verlangt. Auch ein Vin Jaune kann tolle Kontraste setzen.

Ziegen- und Schafskäse mit ihren stärkeren Milcharomen und weich-spröder Textur harmonieren am besten mit aromatischen, intensiven Weißweinen wie Muscat oder auch einem Gewürztraminer aus dem Elsass.

Zum sahnigen, zart-säuerlichen Geschmack von Blauschimmelkäse passen am besten Likör- oder Süßweine, die Restzucker der Trauben enthalten. Ein Jurançon aus Frankreichs Südwesten oder Maury blanc aus dem Roussillon etwa sorgt für ein angenehmes Gleichgewicht zwischen Süße und Säure – Damit kann diese Wein-Käse-Kombination sogar das Dessert ersetzen.

 

Diese Grundregeln gelten immer:

Je cremiger der Käse, desto säurebetonter kann der Wein sein.

Je härter der Käse, desto gerbstoffbetonter kann der Wein sein.

Je säuerlicher der Käse, desto kräftiger darf der Wein sein.

Je salziger der Käse, desto kräftiger sollte der Wein sein.

 

 

 

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