Weine aus Frankreich: Home

Lexikon

SACY
Weiße, in den Départements Allier und Yonne angebaute Rebsorte, aus der sehr frische und trockene Weine gewonnen werden.
SAIGNÉE-METHODE
Verfahren zur Bereitung von Roséweinen. Roséwein, der nach kurzem Anziehenlassen der Maische aus roten Trauben gewonnen wird, bevor er die Farbe und Tannine eines Rotweins annimmt. Ergibt kräftigere Roséweine als die Press-Methode. Hierbei werden die Roséweine gemäß der Weißweinbereitung gekeltert, allerdings aus roten Trauben.
SALMANAZAR
Übergroße Flasche mit einem Inhaltsvolumen von 12 Normal-Flaschen à 0,75 Liter (9 Liter).
SAUBER
Bezeichnet die Gesamtheit eines Weines oder auch nur eines seiner Merkmale (Farbe, Bouquet, Geschmack usw.) und steht für Eindeutigkeit und Fehlerlosigkeit.
SÄURE
Eine angemessene Säure trägt zur Ausgewogenheit des Weins bei, verleiht ihm Frische und Nervigkeit. Übermäßige Säure hingegen ist ein Weinfehler, denn sie verleiht dem Wein einen beißenden, unreifen (grünen) Charakter. Unzureichende Säure wiederum macht den Wein flach und flau. Die Säure im Wein ist größtenteils ein Stoffwechselprodukt der Weinrebe. Weinsäure, Apfelsäure und Bernsteinsäure sind die wichtigsten Säurebestandteile der Traube, die sich auch im Wein wieder finden.
SAUVIGNON BLANC
Weiße Rebsorte, die in vielen Gegenden, vor allem im Loire-Tal und in Bordeaux sowie für die Landweine im Süden Frankreichs, angebaut wird. Ergibt einen feinen, lebhaften aber milden, sehr aromatischen Wein, dessen charakteristisches Bouquet an Grapefruit, Buchsbaum oder zerdrückte Johannisbeerblätter erinnert.
SAVAGNIN
Rebsorte aus dem französischen Jura, aus der der berühmte Vin Jaune (Gelber Wein) gekeltert wird. Im Elsass finden sich Rosé-Varianten (Klevner und Gewürztraminer).
SCHÄUMEND
Steht für einen kohlensäurehaltigen Wein. Gilt insbesondere für Champagner und Schaumweine mit AOC-Status. Der Begriff „Vin Mousseux“ (Sekt) steht in der Regel für Schaumweine ohne AOC-Status.
SCHAUMWEIN
Wein, aus dem Kohlensäure in Form von regelmäßigen Perlen, die an der Oberfläche zerplatzen, entweicht. Sekt und Perlwein gehören ebenfalls zu den Schaumweinen.
SCHEITERMOST
Wein, der bei den letzten Pressvorgängen gewonnen und nicht für die Bereitung der für die Champagnererzeugung bestimmten Cuvées verwendet wird.
SCHMELZIG
Bezeichnet einen Wein, insbesondere einen alten Wein, der verschiedene Eigenschaften harmonisch auf sich vereint und ein sehr homogenes Ganzes bildet. Ein schmelziger Wein ist stets auch ein ausgewogener Wein, so dass sich die Degustation u.U. als schwierig erweisen kann, da der Wein so angenehm ist, dass sich Geschmäcker und Aromen kaum unterscheiden lassen.
SCHNEIDEN
Schneiden der Triebe für ein gleichmäßiges und harmonisches Wachstum des Rebstocks und zur Leistungsbegrenzung. In Bezug auf die nächste Ernte ist das Schneiden eine der Maßnahmen zur Kontrolle des Ertrags, also der Menge der Trauben pro Fläche.
SCHÖNEN
Siehe KLÄRUNG.
SCHROFF
Steht für einen tanninreichen und sauren Wein.
SCHWEFELN
Zugabe einer schwefelhaltigen Lösung zu einem Most oder Wein zum Schutz vor Krankheiten oder anderen Vorfällen, oder zur Selektion der Gärungserreger (vor der alkoholischen Gärung Hefen statt Bakterien). Das Schwefeln hängt auch von der Hygiene und Qualität der eingefahrenen Traubenernte ab. Unter Beachtung der zulässigen Höchstwerte wird Schwefeldioxid heutzutage nur noch in Maßen zugesetzt.
SCHWER
Steht für einen extrem dicken Wein, in der Regel mit hohem Alkoholgehalt.
SCHWER
Beschreibt einen Wein, der aufgrund seines hohen Alkoholgehalts zu Kopf steigt.
SCIACARELLO
Rote, auf Korsika angebaute Rebsorte, aus der fleischige und fruchtige Weine gewonnen werden.
SEIDIG
Bezeichnung für einen geschmeidigen, süffigen, vollmundigen und samtigen Wein mit feinen, weichen Tanninen.
SEKT
Schaumweine, die unter die Kategorien Vins de Table (Tafelwein) und VQPRD fallen.
SÉMILLON
Späte, vor allem in Bordeaux angebaute weiße Rebsorte, aus der unter anderem die großen edelsüßen Weißweine gekeltert werden. Diese für Edelfäule anfällige Rebsorte verleiht dem Wein eine große Öligkeit sowie Steinobst-, Birnen- und Honigaromen. Sie ist weniger sauer als die oft als Assemblagepartner verwendete Rebsorte Sauvignon Blanc.
SENSORIK
Technische Bezeichnung für die analytische Degustation zur Bestimmung der Vorzüge und Fehler eines Weins. Sie stützt sich zum einen auf Fachwissen über die Herkunft von Düften und Geschmacksnoten von Weinen und zum anderen auf einen speziell geschulten Geruchssinn, mit dem Aromen schon in sehr geringen Konzentrationen erkannt werden.
SILVANER
Weiße Rebsorte aus dem Elsass, aus der im Allgemeinen fruchtbetonte, sehr angenehm zu trinkende Weine gekeltert werden.
SPÄTLESE
Ausdruck für bestimmte vollmundige und edelsüße Weine aus dem Elsass, die aus überreifen Trauben mit einer hohen Restzuckerkonzentration gewonnen werden. Behördlich festgelegte, ausschließlich für die Rebsorten Riesling, Gewürztraminer und Tokay-Pinot Gris zulässige Bezeichnung.
SPRITZEN
Früher mit Hilfe von Kupfersulfat durchgeführtes Behandlungsverfahren zum Schutz des Weinstocks vor Pilzkrankheiten.
SPUND
Verschluss an der Fassoberseite.
STABILISIERUNG
Alle Maßnahmen zur Sicherstellung einer guten Haltbarkeit der Weine.
STARK
Steht für einen sehr alkoholhaltigen Wein.
STICH
Sauerwerden. Synonym: Essigstich.
STICHIG
Bezeichnung für einen essigstichigen Wein. Weinfehler, der sich durch einen stark ausgeprägten Geruch nach saurem Essig bemerkbar macht.
STILL
Stiller Wein, Stillwein. Gegenteil: Schaumwein.
STRENG
Steht für einen harten Wein ohne Bouquet.
STROHWEIN
Beschreibt einen aus vorgetrockneten Trauben gewonnenen, natürlich süßen Wein, der nicht mit den Vins Doux Naturels (siehe VDN) zu verwechseln ist. Nach der Lese werden die Trauben mindestens drei Monate lang entweder auf Stroh oder Latten ausgebreitet oder aber in einem sauberen und gut durchlüfteten Raum aufgehängt. Durch die Verdunstung des Wassers entsteht in den Trauben eine starke Konzentration der Inhaltsstoffe. Nach einer sehr langsamen Gärung erhält man einen Wein mit einem Alkoholgehalt zwischen 14 % und 17 %, der noch einen hohen Restzuckergehalt aufweist. Der Gesamtalkoholgehalt muss mindestens 18 % betragen. Anschließend reift dieser Wein drei oder vier Jahre in Fässern. Strohweine haben einen sehr niedrigen Ertrag, da aus 100 Kilogramm Trauben nur 18 Liter Wein erzeugt werden können. Sie werden in Frankreich fast ausschließlich im Jura gekeltert, kleine Mengen werden jedoch ebenfalls im nördlichen Gebiet der Côtes du Rhône, in Hermitage und Condrieu, gewonnen.
STRUKTUR
Bezeichnet sowohl den Körper als auch die gesamte Beschaffenheit eines Weins.
STUMMMACHEN
Verfahren, bei dem man die Gärung des Mostes durch Zugabe von Weingeist unterbricht. Wird bei der Gewinnung von Vins Doux Naturels eingesetzt.
SÜFFIG
Siehe GUT TRINKBAR.
SÜSSLICH
Steht für einen unangenehm süßen Wein mit geringer Säure.
SÜSSWEIN / LIKÖRWEIN
Bezeichnung für einen Weißwein mit einem hohen Anteil an natürlichem Zucker, der aus überreifen Trauben gewonnen wird, welche durch Wasserverdampfung eine Überkonzentration an Zucker enthalten. Diese Konzentration kommt durch einen natürlichen Prozess zustande, z.B. durch die Edelfäule oder durch menschliches Eingreifen. Im letzteren Fall handelt es sich um das Eintrocknen der Trauben, indem man die Trauben an einem sehr trockenen und gut gelüfteten Ort trocknen lässt, oder aber um die Herstellung von Eisweinen, bei der das gefrorene Wasser der Trauben beim Pressen vom süßen Saft getrennt wird (kalte Klimata).
SYRAH
Im Weinbaugebiet Côtes du Rhône und in Südfrankreich zunehmend angebaute Rebsorte, aus der ein sehr farbintensiver, adstringierender Wein mit einem Bouquet nach Veilchen, Pfeffer, Brombeere oder Heidelbeere gekeltert wird. Er enthält kräftige, aber sehr feine und samtige Tannine, die sich im Alter zu großer Feinheit entwickeln.

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