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Das Etikett verstehen

Angesichts der zahlreichen weinproduzierenden Länder und der Entstehung lokaler Erzeugnisse wurde das Etikett in Form und Aussehen grundlegend neu gestaltet und ist heutzutage nicht nur charakteristisch für eine Region, sondern bringt auch die Kreativität des Abfüllers zum Ausdruck. Trotz dieser großen Vielfalt gibt es für Wein wie auch für alle anderen Lebensmittel strenge Regeln. Auf dem Etikett müssen die grundsätzlichen Handelsbezeichnungen genannt werden. Für Wein stehen zwei Handelsbezeichnungen zur Verfügung: die Weinkategorie und sein Qualitätszeichen (IGP oder AOP), sofern vorhanden.

Das Etikett muss bestimmte Angaben enthalten, einige sind verpflichtend vorgeschrieben, wie die Kennzeichnung seiner Herkunft oder seines Alkoholgehalts, andere sind freiwillig aber geregelt (einer Gesetzgebung unterworfen), wie die Angabe des Jahrgangs und der Rebsorte, oder freiwillig und nicht geregelt, wie die Handelsmarke oder die Art des Ausbaus.

Die Liste der AOP und IGP finden Sie auf der Website des INAOhttp://www.inao.gouv.fr/public/home.php?pageFromIndex=produits/index.php~mnu=145 
Unter „Type/Catégorie“ die Kategorie „4.1 Vins“ auswählen 
Unter „Signe“ die Option „AOP“ (g.U.) oder „IGP“ (g.g.A.) auswählen

 

Das Etikett

étiquette générique

Vorhandene Angaben:

1 - Die offiziellen Qualitätszeichen müssen genannt werden. Sie sind in zwei Gruppen unterteilt: Weine mit „Geschützter Ursprungsbezeichnung“ (AOP) oder mit „Geschützter geografischer Angabe“ (IGP), gefolgt vom Namen der Appellation (1 b) oder dem Produktionsgebiet.

Die Angabe AOP kann weggelassen werden, wenn sie durch die traditionelle Angabe AOC (kontrollierte Herkunftsbezeichnung) ersetzt wird.
Beispiel: „Appellation Bourgogne Contrôlée“.

Die Angabe IGP kann weggelassen werden, wenn sie durch die traditionelle Angabe „Vin de pays“ (Landwein) und das EU-Logo für die geschützte geographische Angabe ersetzt wird.

Die Angabe der Weinkategorie (Traubenwein, Likörwein usw.) ist für Weine mit einem offiziellen Qualitätszeichen (AOP, IGP) nicht verpflichtend.
Beispiel: „Crémant de Bourgogne“ braucht nicht als Schaumwein gekennzeichnet zu werden.

2 - Vorhandener Alkoholgehalt in der Einheit Volumenprozent. Beispiel: 12°% vol.

3 – Herkunft (Wein aus Frankreich, Wein aus der europäischen Gemeinschaft usw.).

4 – Name oder Firma und Anschrift des Erzeugers oder des Verkäufers. Diese Angabe muss mit der Angabe „élaborée ou vendue par...“ (erzeugt oder verkauft von) oder „Elaborateur“ (Erzeuger) oder „Vendeur“ (Verkäufer) versehen sein.

5 - Nennvolumen der Flasche in Litern, Zentilitern oder Millilitern.

6 – Losnummer (diese Angabe kann direkt auf der Flasche stehen).

7 – Eventuell vorhandene Allergene (Sulfite oder milch- oder eihaltige Produkte), falls diese bei der Analyse der behandelten Weine nachweisbar sind.

8 – Ein Gesundheitshinweis, der Schwangeren von Alkoholgenuss abrät. (Wahlweise Hinweis in Textform oder Logo)

 

Das Etikett eines Champagners

Vorhandene Angaben:

1 - Qualitätszeichen „Champagne“: Champagner ist der einzige Wein mit Herkunftsbezeichnung in Frankreich, der nicht zur Angabe AOP oder AOC verpflichtet ist.

2 – Vorhandener Alkoholgehalt in der Einheit Volumenprozent. Beispiel: 12°% vol.

3 – Marke.

4 – Angabe des Erzeugers, gefolgt von der Gemeinde, in der sich der Sitz des Erzeugers befindet, und dem Namen „France“ (Frankreich).

5 - Nennvolumen der Flasche in Litern, Zentilitern oder Millilitern. 

6- Vom Berufsübergreifenden Champagner-Komitee C.I.V.C vergebene Gewerbezulassung (RM: Winzer, der seinen eigenen Champagner herstellt; NM: Produzent, der Grundwein aufkauft und zu Champagner verarbeitet; CM: Genossenschaft, die die Trauben ihrer Mitglieder zu Champagner verarbeitet; RC: Genossenschaftswinzer, der seine Trauben an die Genossenschaft liefert und von dieser den fertigen Champagner erhält; SR: Winzervereinigung, die Weine ihrer Gesellschafter zu Champagner verarbeitet; ND: Handelsfirma, die Champagner kauft, etikettiert und vermarktet; MA: Einkäufermarke).

7 – Losnummer (diese Angabe kann direkt auf der Flasche stehen).

8 – Eventuell vorhandene Allergene (Sulfite oder milch- oder eihaltige Produkte), falls diese bei der Analyse der behandelten Weine nachweisbar sind.

9 – Zuckergehalt mit folgenden Bezeichnungen: brut nature (naturherb), extra brut (extra herb), brut (herb), extra dry (extra trocken), sec (trocken), demi-sec (halbtrocken), doux (mild).

10 – Ein Gesundheitshinweis, der Schwangeren von Alkoholgenuss abrät. (Wahlweise Hinweis in Textform oder Logo).

11 – Herkunft (Wein aus Frankreich, Wein aus der europäischen Gemeinschaft usw.).

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